Die "Kulti-Künstler und -Unterstützer" Liste
Künstler, Partner, Unterstützer Namen und Statements zusammengetragen vom Musiker und Sänger Reinhard Fißler
Namen und Äußerungen wurden per Mail, Formular, auf dem Postweg oder fernmündlich übermittelt mit dem Einverständnis der Genannten zur Veröffentlichung.
Die im Folgenden genannten Künstler, Unterstützer und Partner der Künste äußern ihren Unmut und ihre Enttäuschung über den vom Dresdner Stadtrat am 03.07.08 gefassten Beschluss über den Umbau des Kulturpalastes Dresden in einen Konzertsaal der Philharmonie.
Der Grund dafür ist in der Hauptsache die Sorge um den Erhalt der Multifunktionalität des Kulturpalastes oder eines umgebauten Konzerthauses der Philharmonie und damit verbunden die Sorge um den Erhalt eines angemessenen Stellenwertes der vielfältigen Unterhaltungskunst entsprechend der Potentiale von Künstlern und den Bedürfnissen des Publikums.
Thomas Putensen, Wendorf/Horst - Sänger, Pianist, Entertainer, Bandleader
"Ich hatte das große Glück, im Februar 2008 mit meinem Ensemble und Günther Fischer als Gast ein Konzert im Kulturpalast gegeben zu haben. Es war ein besonderes Erlebnis, da sich dort tatsächlich eine Kombination aus Klassik und Jazz im ausverkauften Haus ergeben konnte. Das Publikum wusste dieses mit sehr viel Beifall zu würdigen und es besteht der dringende Wunsch, für alle dieses Verhältnis zwischen Publikum und Künstler zu bewahren und auszubauen. Dieses wird nur durch den Erhalt des Kulturpalastes gewährleistet!!!"
Thomas Putensen auch im Namen von Günther Fischer, Wolfgang "Zicke" Schneider, Georgi Gogow u.v.a.
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Karl Härtwig, Meißen - Gewerbetreibender, Musikliebhaber
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Lutz Winkler, "Reggae-Play", Magdeburg - Musiker, Bandleader, Gewerbetreibender
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Alexander Procop, "Stern akustisch", Stolzenhagen - Bassist, Musikpädagoge
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Reinhard Mann, Rahnsdorf (bei Dresden) - Künstleragentur
"...Ich weiß ja, dass die Dresdner anders ticken, komme selbst von da. Warum sollen wir unsere Kulturhäuser schließen? Wie kann sich so was durchsetzen? Die gehören abgewählt! Am Ende findet sich alles außer die Hochkultur in alten Fabrikhallen wieder. - Gratulation! Ihr habt jedenfalls auch meine unbedeutende Protest-Stimme."
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"Hans die Geige" Wintoch, Straussberg - Rockmusiker, Violinvirtuose, Komponist, Entertainer
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Peter Pabst, Köpenick - Gitarrist und Sänger, Bandleader, Kulturmanager
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Gonda Streibig, Berlin - Sängerin
"...Ich erfahre nun zum ersten Mal durch Deine Mail von den Plänen zum Umbau des Kulturpalastes. Dies würde ich als Unterhaltungskünstlerin sehr bedauern und schließe mich Deinem Aufruf zur Erhaltung des Palastes in der derzeitigen Form an und hoffe, dass viele Kollegen und andere Personen sich ebenfalls dem Aufruf anschließen. Mit freundschaftlichen und kollegialen Grüssen"
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Christian Georgi, Berlin - Musiker, Arrangeur, Bandleader
"Auch ich habe sehr gute Erinnerungen als Mitwirkender bei Veranstaltungen u.a. mit Gerhard Schöne, Mikis Theodoroakis und Annekathrin Bürger in diesem Haus. Auch ich würde es sehr schade finden, wenn diese kulturelle Vielfalt mit dem Umbau zurückgefahren wird, und ich schliesse mich voll Deinem Aufruf an."
Herzliche Grüsse, Christian Georgi (Musiker, Fl. Sax.)
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Jörg Hindemith, Ingersleben - Sänger, Entertainer, Produzent
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Karola Köllmer-Plinke, Gräfenroda - Sängerin, Gesangspädagogin
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Eva Kyselka, Berlin - Sängerin, Mitbegründerin Rockradio Berlin
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Gisbert Piatkowski, "Modern-Soul", "Renft", Berlin - Gitarrist
"...Ich bin enttäuscht über den beschlossenen Umbau des Kulturpalastes Dresden. Ich finde es sehr schade, dass Musik nicht als genreübergreifende, globale Sprache verstanden wird. Es gibt viel zu tun. Freundliche Grüsse, Gisbert Piatkowski."
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Reinhard Fißler, Berlin - Sänger, Musiker, Songschreiber
"...Es genügt mir nicht, meinen Unmut und meine Enttäuschung über den gefassten Stadtrats-Beschluss zu äußern. Meine Hauptsorge richtet sich auf den drohenden Verlust des Stellenwertes der vielseitigen Unterhaltungskunst in Dresden, wenn die Multifunktionalität einer Kulturstätte wie die des Kulturpalastes verloren geht. Als gestandener "Ossi-Rockmusiker" habe ich während meiner "Sturm- und Krankzeit" nicht nur unserer Musik aus dem Osten gefrönt, sondern hatte wie viele Menschen und Künstler im Osten internationale und besonders deutschsprachige Musik aus dem Westen z.B. von Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer, 'BAP', Ulla Meinecke, 'Spliff', 'Ideal' usw. mit tiefer Verehrung im Herzen, verbunden mit einer großen Hoffnung... auf kulturelle Öffnung. Es wäre äußerst verachtend, wenn ich die Enklaven dieser Künstler, also die alte Szene-Kultur von Liverpool, Hamburg, Bochum, Köln usw. verleugnen würde. Die Zerstörung einer bewährten Veranstaltungsstruktur durch den Umbau des Kulturpalastes, also die gravierende Beschneidung der Unterhaltungskunst in Dresden, kann ich nur als Verachtung eigener Kultur ansehen, womit den Menschen in Sachsen und Künstlern ein Stück Identität aus dem Herzen gerissen wird!"
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Annekathrin Bürger, Berlin - Schauspielerin, Sängerin
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Axel Reitel, Berlin - Buchautor, Sänger
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Jürgen Balitzki, Berlin - Rundfunk-Produzent, Redakteur, Buchautor
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Bernd Fiedler, Meißen - Bassist, freier Medienberater
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Elmar Werner, Berlin - "Conzertico"-Entertainment, Management
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Volker Scheinichen, Potsdam - Künstleragentur
"...ich bin enttäuscht über den Umbau des Kulturpalastes"
LIVE Schein Agentur
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Olaf Böhme, Dresden - Schauspieler, Kabarettist, Autor, Regisseur
"...Ich finde es nicht nur bedauerlich, dass der Kulturpalast in seiner bisherigen und bewährten Funktion verschwinden würde; ich finde es auch skandalös, das Verschwinden dieser Kultureinrichtung zu beschließen, ohne gleichzeitig einen angemessenen 'Ersatz' zu beschließen.
Also - ich biete an, bei Aktionen in Sachen 'Pro Kulti!' dabei zu sein. Werde auch meine Kollegen aus der 'Kleinkunstszene' diesbezüglich anfragen."
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Ingo Paul, Rockband "Four Roses", Leipzig
"...Wir, die Rockband 'Four Roses' aus Leipzig, unterstützen den Aufruf von Reinhard Fißler ausdrücklich! Es ist wahrscheinlich auch in Dresden leider so: Die sogenannte Hochkultur wird mit Millionen subventioniert und die vielen Künstler in anderen Genres werden allein gelassen und müssen sich 'am Markt' behaupten. In Leipzig kämpft die freie Kulturszene auch um öffentliche Mittel. Ingo Paul"
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Wolf-Dietrich Fruck, Berlin - Musikproduzent
"... volle Unterstützung meinerseits!"
Random House Audio
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Tina Rogers, Kranichfeld - Sängerin, Autorin, Regisseurin, Gesangspädagogin
(am Telefon - sinngemäße Mitteilung) "...Der Kulturpalast war doch nicht nur eine große Konzerthalle für Sachsen, er war auch immer bedeutend für die großen Anlässe deutschlandweit, wie z. B. Schlager- und Jazzfestivals und andere mit großer Live-Übertragung!"
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Prof. Bernd Wefelmeyer, Potsdam - Professor für Filmmusik an der Hochschule für Film u. Fernsehen Potsdam-Babelsberg
"Ich unterstütze die Forderung nach einer multifunktionalen Spielstätte in Gestalt des Kulturpalastes Dresden in jeder Form. Warum der Ausschließlichkeitsanspruch für die Philharmonie? Es geht nicht gegen diese Orchester aber das Vorhaben ist im Zuge der Globalisierung, auch der Kunst, nicht zeitgemäß und provinziell gedacht.
Als Arrangeur eines Konzertes mit Queen-Titeln für das Opernorchester im Leipzig konnte ich mich bei einem Konzert dieses Orchesters im Kulturpalast mit diesem Programm, vor großem Publikum, von dessen hervorragender Technik und seinen Möglichkeiten bestens überzeugen."
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Thomas Natschinski, Berlin - Rockmusiker, Komponist, Produzent
"...danke für Deine Mail. Ich finde es toll, wie Du Dich für den Kulturpalast engagierst und unterstütze Dein Anliegen gern. Der Kulturpalast Dresden war für uns Rockmusiker, Interpreten und alle Künstler der Unterhaltungsbranche immer ein Ort, an dem wir gerne aufgetreten sind: Ein wunderbares Publikum, beste technische Bedingungen und ein kreatives Umfeld bei den Veranstaltungen. So sehr ich auch die klassische Musik liebe, finde ich es doch bedauerlich, dass die Unterhaltungsmusik anscheinend künftig nicht mehr den Stellenwert erfahren wird wie bisher. Das Haus war und ist prädestiniert für multikulturelle Veranstaltungen und ich hoffe, dass das auch in Zukunft so sein wird. Was ich dazu beitragen kann, will ich gerne tun."
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Thomas Kurzhals, Erkner bei Berlin - Musiker, Komponist, Arrangeur, Musikproduzent
"Lieber Reinhard, ich unterstütze Deinen Aufruf zur Rettung des Dresdener Kulturpalastes. Gerade in den siebziger Jahren standen wir beide auf der Bühne des Kulturplastes zusammen mit der Stern-Combo Meißen in der Veranstaltungsreihe 'Die Orgel von Bach bis Beat'. Damals waren Rock, POP und Klassik noch nicht so fest vereint wie heute. Den Kulturpalast Dresden in Zukunft nur noch einseitig zu nutzen ist für mich ein totaler Rückschritt. Kleiner Tipp - nicht am Rande - in der Berliner Philharmonie werden u. a. erfolgreich Jazzkonzerte gegeben!"
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PASEMANN, Cultur&WerbeCompany, Leipzig
"...Als Leipziger habe ich immer sehr neidvoll auf Dresden und seinen Kulturpalast geschaut. Lange Zeit hatten wir nur die viel zu kleine Kongresshalle am ZOO. Ich verstehe nicht, wie man ohne Not den Dresdner Kulturpalast platt macht. Wenn dann der Umbau erfolgt ist, wird man erst merken, was man zerstört hat. Und dann wird man mit noch mehr Geld (neue Schulden der Stadt lassen grüßen) wieder ein multifunktionales Haus bauen. Das ist wahrscheinlich ein Schildbürgerstreich der Dresdner Stadträte (die Leipziger sind übrigens nicht viel anders), vielleicht wird Dresden demnächst in Schilda umbenannt. Kommt zur Besinnung, liebe Dresdner!"
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Norbert Jäger, Stern-Combo Meißen - Musiker, Musikpädagoge
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Ralf Streicher, Chemnitz - Kultur-Manager
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Aurora Lacasa, Sängerin; Jürgen Krajewski, Kulturmanager, Berlin
"...Deiner Einschätzung und der Veröffentlichung in der Presse können wir nur zustimmen. Wir möchten aber nicht nur unseren Unmut äußern, sondern unseren Protest laut werden lassen. Ansonsten autorisieren wir Dich, die Namen Aurora Lacasa und Jürgen Krajewski unter den formulierten Text: 'Ich bin enttäuscht über den beschlossenen Umbau des Kulturpalastes Dresden!' zu setzen."
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Jürgen, Barbara und Stefan Kerth, Erfurt - Musiker, Bandleader
"...Ein Land ohne Kultur- bzw. mit Abbau von Kulturstätten ist unserer Meinung nach ein armes Land. Viele Musiker hatten schon unter der 'Kultur' der DDR zu leiden, mit Auftrittsverboten usw. Die großen Hallen werden meist nur genutzt für die angeblichen 'Stars' der westdeutschen Kultur und für Volksmusikfeste. Unsere Jugend will auch 'ihre' Stars sehen, mit denen sie groß geworden ist und die ihr halfen, manch schlimme Situation in der DDR zu überstehen bzw. viele gute Stunden mit ihrer Musik zu erleben. Wir sehen auch hier in Thüringen, wie viele gute Kulturstätten geschlossen werden. Wir unterstützen den Aufruf von Reinhard Fissler gegen die Schließung des Kulturpalastes Dresden, verbunden mit guten Wünschen für ihn."
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Klaus Schmidt, Berlin - Tonmeister, Musikproduzent
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Andy Krause, Berlin - Geschäftsführer (Musikgeschäft), Musikschule, Betreiber Veranstaltungsservice
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Dagmar Tabbert, Müggelheim - Tänzerin, Veranstalterin, Betreiberin Musikgaststätte
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Andreas Gemeinhard, Plauen - Musiker, Musikpädagoge, Bandleader
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Kirsten Kühnert, Berlin - Zeitungsredakteurin
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Holger Biege - Sänger, Pianist, Komponist, Arrangeur
"...Der leidenschaftliche Aufruf Reinhard Fisslers gegen die geplante Aufhebung der multikulturellen Funktion des Dresdner Kulturpalastes findet meine volle Unterstützung. Der Palast gehört seit 1969 zu den wichtigsten Kultureinrichtungen Ostdeutschlands, gerade wegen seines multikulturellen Charakters. Eine diesbezügliche Veränderung hätte gravierende Auswirkungen für das regionale Kulturleben. Wie viele meiner Kollegen bitte ich daher eindringlich um ein Überdenken der gefassten Entscheidung."
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Werther Lohse, " Lift", Berlin - Sänger, Songschreiber, Bandleader
(am Telefon - sinngemäße Mitteilung) "...Was war das damals für eine Veranstaltung im Palast? Ach ja, 'Die Orgel von Bach bis Beat'. War eine wichtige Zeit damals, auch später noch... hatten tolle Konzerte dort... Ich finde es gut, dass Du Dich für den Palast einsetzt, Du kannst mich da ruhig mit einschreiben!"
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Martin Schreier, "Stern-Combo" Meißen - Musiker, Produzent, Bandleader
(am Telefon - sinngemäße Mitteilung) "Das ist ne tolle Sache mit dem Kulturpalast, was Du da machst - na klar mach ich da mit!"
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Walther Cikan, Berlin - Musikproduzent, Musiktherapeut
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Luise Mirsch, Wernsdorf - Rundfunkproduzentin, Musikerin
"Wir haben im Kulturpalast unter besten technischen und akustischen Voraussetzungen die ersten Rundfunkaufnahmen bei den Schlagerfestivals und der Talenteschmiede 'Goldener Rathausmann' gemacht. Diese Talenteschmiede war übrigens der Einstieg vieler Musiker in den professionellen Status. Damals präsentierten sich bekannte Künstler wie Czeslav Niemen oder Gruppen wie '2 plus 1', 'Lokomotiv GT' und andere. Auch 'Elektra' und 'Lift' waren ziemlich von Anfang an dabei, 'Stern-Combo Meißen' kam erst etwas später.
Der Palast richtete unzählige Konzerte aus und ist seit seinem Bestehen eine bedeutende und vielfältige Stätte für Veranstaltungen Sachsens und deutschlandweit. Die Künstler, die Mitarbeiter aller Gewerke und die Gäste schätzen gleichermaßen den Kulturpalast, der eine wesentlich bessere und repräsentativere Aura bietet als jede Messehalle. Es wäre ein großer Verlust für die Kulturstadt Dresden, falls bei einem Umbau kein äquivalenter Veranstaltungsort entstehen sollte."
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Heike Jack, Agentur "Kulturperlen", Dresdner Comedy&Theater-Club
"Ich bin unbedingt für eine vielfältige Nutzung des Kulturpalastes."
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Wolf R .Raschke, "Karussell", Nauenhof - Musiker, Bandleader
"...Der Kulturpalast war aus unsrer Sicht immer eine bewährte Talente-Schmiede für angehende Profi-Künstler. Wir denken da an den 'Goldenen Rathausmann'. Der Palast galt immer als ein bedeutendes Haus der sächsischen Kultur. Wir haben dort viele erfolgreiche Konzerte gegeben. Es wäre ein großer Verlust, wenn bei einem Umbau kein Äquivalent entsteht."
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Ernst Hirsch - Regiekameramann und Dresden-Chronist
"Meine Stimme gegen den Umbau des Kulturpalastes Dresden bewirkt sicher wenig, aber jede Stimme zählt. Ich bin zwar kein Unterhaltungskünstler, aber als Filmemacher denke ich gern an die Filmvorführungen im Kulturpalast mit damals modernster Technik (70-mm-Filme) und an viele unterschiedliche Konzerte, Auftritte usw., die ich dort erlebte. Dresden sollte froh sein, so ein Haus zu haben! In den Neubau hatte man damals sogar eine klassische Orgel von Jehmlich eingebaut, obwohl ja in der DDR eine Orgel eigentlich ein 'kirchliches' Instrument war. Es gibt genügend Vorschläge, den Kulturpalast akustisch zu verbessern und so umzubauen, dass eine vielfältige Nutzung weiterhin möglich ist."
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Prof. Klaus-Georg "Jockel" Eulitz - Blue Wonder Jazzband
"Auch die Blue Wonder Jazzband schließt sich dem Protest gegen den Total-Umbau des Kulturpalastes an und gibt ihre Meinung für eine Veröffentlichung frei. Seit über 33 Jahren genießt die Blue Wonder Jazzband die Möglichkeiten dieses Hauses, hat sie seit 1990 aus dem nun treffbaren Vergleich um so mehr schätzen gelernt. Dresden verliert einen großen Veranstaltungssaal, auf den die Stadt eigentlich deutschlandweit stolz sein sollte. Das Kongresszentrum kann mit seiner Nüchternheit und ungeeigneten räumlichen Gestaltung kein Ersatz werden, vor allem nicht für das Publikum. Mit dem geplanten Wegfall des Studiotheaters fehlt Dresden die schönste, stimmigste Kleinkunstbühne der Stadt. Die Annahme, dass ein umgebauter, nur noch rund 1100 Zuschauer fassender Saal auch weiterhin von der 'U'-Kunst genutzt werden kann, ist falsch. Das rechnet sich nicht. Das nach dem Umbau dann über 40 Jahre stattfindende Dixieland-Festival wird sich ganz bestimmt einen anderen Veranstaltungsort suchen müssen. Aber welchen?"
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Dirk Michaelis, Berlin - Sänger, Entertainer, Songschreiber, Bandleader
"Nach der Auflösung der Gruppe Karussell war es auch der Kulturpalast, der mir, meiner neuen Band und den neuen Liedern ein Podium gab. Ausverkaufte Konzerte machten Mut und stimmten zuversichtlich. Ich würde es sehr bedauern, nicht mehr in diesem, mir vertrautem Hause und mit den von mir sehr geschätzten Ton- und Lichttechnikern arbeiten zu dürfen, nur weil ich noch kein Klassiker bin."
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Andre Pawelski, Wandlitz - Gitarrist, Komponist, Arrangeur
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Michael Behm, "Stern akustisch" - Musiker, Sänger, Pädagoge, Bandleader
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Karl-Heinz Drechsel - Moderator
(Es gibt ein Statement in einem Seiten füllenden Anhang.)
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Detlef Seidel, "Stern-Combo Meißen"
"...Wir haben früher sehr oft im Kulturpalast Konzerte gegeben, es wäre sehr schade, wenn der Palast in seiner Funktion und Vielseitigkeit verloren geht!"
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Dirk Zöllner, Berlin - Sänger, Songschreiber, Bandleader
"...also meine Unterschrift hast Du und Du kannst meinen Namen gern einsetzen, um den Protest zu unterstreichen!"
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Peter Meyer, Die "Puhdys", Berlin - Musiker, Bandleader
"...grüß Dich, 'Amundsen'... Wir haben zu vielen Anlässen im Kulturpalast gespielt, zu Puhdys-Konzerten, zum Weihnachtsfest, versüßt mit 'Puhdy-Zucker'-Rock, und zu mancher großen Gala... volles Haus, treue Fans, prima Mitarbeiter des Palastes... Wenn es den Kulturpalast mit seinen vielen Gestaltungsmöglichkeiten nicht mehr geben wird, muss man sich wohl echt Gedanken machen, was aus dem großen Unterhaltungskunstangebot in der Kulturstadt Dresden in Zukunft werden soll und wie es sich präsentieren kann. Wir haben immer sehr gern und mit großem Erfolg in Dresden und seinem Palast gerockt. Es wär sehr schade drum... Die 'Puhdys'"
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Fritz Puppel, "City", Berlin - Musiker , Bandleader
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Bernd Lindow, Greifswald - Kulturmanager
"Mein Name ist Bernd Lindow, ich bin 60 Jahre alt und arbeite seit über 30 Jahren in der 'Kultur', erst als Klubhausleiter, dann in der Konzert- und Gastspieldirektion Rostock und heute im Kulturamt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Hier wirke ich erfolgreich daran mit, das breite Veranstaltungsangebot in der Stadt zu organisieren, um Greifswald u.a. als lebenswerten Standort darzustellen aber auch weiter zu entwickeln. Dazu braucht man natürlich auch geeignete Räume und Plätze, um Kultur zu präsentieren. Gut ist der dran, der solche Räume und Plätze sein Eigen nennen kann. Dresden besitzt mit dem Kulturpalast eine multifunktionelle Spielstätte, die sich in der Vergangenheit als Kulturstätte bewährt hat. Warum sollte das nicht auch zukünftig möglich sein? Natürlich ist es wichtig, aktuelle Trends zu berücksichtigen, aber auch Traditionelles verdient es, Bestand zu haben. Und im Bewusstsein der Dresdner ist der Kulturpalast fest verankert als Stätte der Unterhaltungskunst. Ich weiß davon durch eigenes Erleben in Dresden und durch Gespräche mit vielen Künstlern aus Dresden, die auch hier in Greifswald gern gesehen sind. Und ich weiß auch was es bedeutet eine geeignete Spielstätte zu haben, die vielen Künsten Raum und Gelegenheit gibt zur Präsentation. Unsere Stadthalle hier in Greifswald ist seit fast 20 Jahren nicht nutzbar gewesen. Sie fehlte uns als Spielstätte. Heute wird sie nun endlich saniert und für eine vielfältige Nutzung hergerichtet. Die Greifswalder freuen sich auf die Neubelebung. Natürlich kann man auch über neue Veranstaltungsformen nachdenken, neue Veranstaltungsstätten entwickeln (z.Z. ist die Nutzung von Industriegelände in Mode gekommen), aber eine optimale Spielstätte, die Vielen und für Vieles offen ist, die als Spielstätte anerkannt ist, hat eindeutig Vorteile. Nicht zuletzt auch aus dem Grund, dass Open Air Spielstätten innerstädtisch aus Emissionsgründen problematisch sind.
Warum sollen nur die klassischen Musikdarbietungen, Ballett oder Schauspiel in ausgezeichneter Qualität und unter besten Bedingungen das Publikum erreichen dürfen? Ich denke, auch die Unterhaltungskünstler brauchen gute Bedingungen, um ihre Kunst, die von den meisten ebenso ernsthaft betrieben wird, der Jury Publikum vorzustellen. Sie wollen in Ihrer Stadt eine etablierte Stätte der Unterhaltungskunst umbauen.
Die Zukunft könnte sein: Keine Unterhaltungskunst mehr im Palast.
Deshalb teile ich die Bedenken vieler Kollegen, Künstler, Musiker und Freunde, die bei einem Umbau des Kulturpalastes befürchten, dass die Unterhaltungskunst zu kurz kommt und erhebe meine Stimme für den Erhalt des Dresdner Kulturpalastes als multifunktionelles Veranstaltungszentrum.
Mit freundlichen Grüssen, Bernd Lindow"
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Reyk Zöllner, Berlin - Musikverlag & Musikmanagement, Musikproduzent
"...bezüglich Deiner Aktivitäten und Aktionen gegen den Umbau des Kulturpalastes Dresden mit ausschließlichem Zweck einer anschließenden philharmonischen Nutzung, möchte und kann ich mich nur anschließen. Ich finde es immer schade, wenn eindimensional gedacht und gehandelt wird und somit eine Multifunktionalität verloren geht... Meines Wissens nach ist die Betreibergesellschaft des Kulturpalastes eine 100%ig städtische GmbH. Die enormen aufzubringenden monetären Mittel eines Umbaus sollten demnach auch allen kulturliebenden und -schaffenden Menschen zugute kommen, nicht nur wieder der sogenannten Hochkultur, welche ohnehin schon hoch subventioniert ist. Mit Semperoper als Nachbar des Kulturpalastes und Staatsoperette (hier ist ein Neubau in der Innenstadt geplant) stehen den Dresdnern bereits sehr lukrative Lokalitäten für klassische Aufführungen zur Verfügung. Von daher ist es umso bedauerlicher, wenn Künstlern und Publikum der 'leichten Muse' diese zentrale Spielstätte verloren ginge.
Ich verbleibe mit der Hoffnung auf einen Sieg des Verstandes und des Weitblicks mit besten Grüssen, Reyk."
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Zappi Zapf, Berlin - Musiker
"...Ich protestiere gegen den geplanten Umbau des Kulturpalastes in einen reinen Konzertsaal der Philharmonie, zu Lasten der Multifunktionalität des vorhandenen Saales! Wir Berliner Musiker, und die des ganzen Landes, haben seit den neunziger Jahren ein grausames, zum Teil von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommenes Kultursterben miterlebt, und möchten uns nun für den Erhalt kultureller und multifunktioneller Kulturstätten aussprechen. Geben Sie der Zukunft und der Vernunft ein Gesicht und ihre Stimme und verhindern Sie diesen unsinnigen Beschluss!"
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Christoph Theusner, "BAYON", Weimar - Musiker, Bandleader, Komponist und Arrangeur
"Lieber Reinhard, hiermit unterstütze ich Deine Initiative zur Rettung des Dresdener Kulturpalastes. Auch leise Töne waren dort zu hören - BAYON war fünfmal im Kulturpalast zu Gast; immer war Dresden eine zweite Heimat für die Gruppe. Vielleicht sollte man ein Autohaus daraus machen. Diese Idee stammt aus der Inszenierung 'Das Ballhaus' (Deutsches Nationaltheater Weimar, 1994). Regisseur Herbert Olschok und ich, damals Schauspielkapellmeister, suchten nach einem Ende des Stückes. Die Geschichte endete für uns im Jahr 1990: Das Ballhaus wird umfunktioniert - in Möbellager, Fitnesscenter, Autohaus u.v. mehr... Weil es zu viele Vorschläge gab, einigten wir uns auf einen letzten Tanz nach dem Titel 'Go West', die Lichter gingen aus, die Tanzpaare verschwanden... und wurden nie mehr gesehen. Damit im Dresdener Kulturpalast nicht auch die Lichter ausgehen, hast Du für Deine Kampagne auch die Stimmen von BAYON."
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Jens Krafczyk, Greifswald - Veranstalter
"Ich unterstütze die Revolution gegen die Umbaupläne des Kulturpalastes. Als örtlicher Veranstalter der Reihe 'Rock im Theater' in Greifswald würde ich gerne bei uns ein solchen Kulturpalast haben wollen!
Also Ihr Dresdner Polit-Kulturbanausen - nicht so engstirnig - die Mischung macht es!
Jens Krafczyk aus Greifswald (Textilkaufmann / Veranstalter)
Reini - bitte setze mich mit auf die Liste. Danke, bis bald. Mit musikalischem Gruß, Jens."
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Andreas Ernstberger, Plauen - Sänger, Songschreiber, Produzent - Verleger "secret word"
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Knechtel Family, "Deutsche Mugge" - Webseitenbetreiber
"Kulturfeudalismus und -Ignoranz gehören überall und jederzeit bekämpft! Deine 'Palastrevolte', lieber Reinhard, unterstützen wir daher gern."
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Christian Reder, Castrop-Rauxel ("Deutsche Mugge") - Webseitenbetreiber
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Larry B., Leipzig ("Stern-Combo Meißen") - Sänger
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Gundolf Zimmermann, Göda - Musikliebhaber
"Der Dresdner Kulturpalast hat auf Grund seines breit gefächerten Kulturangebotes über Jahre einen festen Platz in der sächsischen Kulturlandschaft gehabt.
Auch ich war mehrmals im Jahr zu Veranstaltungen im Palast. Mir ist völlig unverständlich, dass am Wunsch des Volkes vorbei dieses Haus in einen reinen Konzertsaal der Philharmonie umgebaut werden soll. Der Initiative von Reinhard Fißler schließe ich mich an."
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Hartmut Helms, Elsterwerda - Gewerbetreibender
"Bin Jahrgang 1949 und Nicht-Dresdner. Die erste Familie meines Vaters, ich bin in zweiter Ehe geboren, kam beim Bombenangriff auf Dresden in jener Februarnacht um's Leben. Dresden liegt territorial um die Ecke und außerdem in meinem Herzen.
Im Jahre 1973 habe ich das legendäre Konzert von Czeslaw Niemen, Locomotiv GT, SOK und Collegium Musicum im Dresdner Kulturpalast erleben dürfen. Diese Musik klingt noch heute in meinen Ohren nach.
Ich habe verstanden, daß der Palast der Republik in Berlin weichen mußte. Das Alibi hieß Asbest und der Grund war politisch, gleich welch' anderslautende Erklärung ich gelesen habe.
In meinem heutigen Umfeld schließen Kulturhäuser, Freibäder, Kinos, Kindereinrichtungen und Jugendzentren. Der Grund: Es ist kein Geld da. Das verstehe, wer will. Wenn man/frau querdenken kann, lande ich mit meinen Gedanken wieder bei anderen Ursachen.
Jetzt soll der Kulturpalast - in Zeiten, wo Gelder bekanntlich knapp sind - "großzügig" umgebaut werden, mit dem Ergebnis, daß ein breites kulturelles Angebot einem eingeengten und einseitigen weichen muß. Das verstehe, wer will und ein "Dickkopf", wer anderes dahinter vermutet.
Manchmal glaube ich, daß die Möglichkeiten zu demokratischen Äußerungen nur deshalb gegeben sind, damit die Macht trotzdem tun kann, was sie möchte - demokratisch legitimiert, versteht sich.
Ich sage NEIN, ich will das NICHT. Laßt den Kulturpalast in Dresden mit dem Profil, das er hat und erweitert es, indem ihr die Möglichkeiten verbessert und nicht einschränkt.
Ich bin ein Teil des Volkes und möchte nicht, was einige wenige gern hätten. Ich will bezahlbare und vielseitige Kultur für alle und keine abgeschotteten, weil unbezahlbaren, Veranstaltungen für wenige.
Ich unterstütze hiermit ausdrücklich die Bemühungen von Reinhard Fißler, dem ich für sein Engagement ausdrücklich danke."
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Bernd Teichert, Heidenau
"Dresden, Kulturpalast, Erinnerungen... Seit 1983 kenne auch ich das 'Innere' dieses Kulturpalastes. Dort erlebte ich Gruppen wie Pankow, die Herkuleskeule und natürlich die PUHDYS zu ihren Weihnachtskonzerten und viele mehr. Eine heiße Adresse unter Insidern, wenn es um kulturelle Unterhaltung mit Niveau ging.
Und das soll alles weggeplant, ja abgeschafft werden? Nein, das darf nie geschehen. Deshalb reihen auch wir uns in die Schar der Protestierenden ein. Kultur ist für alle da, da sollte die Stadt Dresden z.B. lieber das sinnfreie Investieren in eine drittklassige Fussballmannschaft, welche sich selber immer mehr in Grund und Boden wirtschaftet und für die sich, im Gegensatz zu Kulturangeboten, nur eine kleine Minderheit interessiert (woran auch ein neues Prunkstadion nichts ändern wird), in Zukunft sein lassen."
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Sven Moelke, Halle - Musiker, Konzertbesucher, Theatermaler
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Jörg Kröhl, Borna - Angestellter
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Reinhard Kennke, Radebeul - Serviceberater
"Bitte lasst uns unseren Kulturpalast!"
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Doris Neumann, Vierow - Angestellte
"Auch ich bin sehr enttäuscht über den beschlossenen Umbau des Kulturpalastes Dresden. Bin kein Dresdener (und ich hab auch nix gegen die Philharmonie), aber ein 'weitreisendes' Nordlicht und empfinde den Beschluss als undurchdacht (bzgl. Finanzen und Folgen) und als einen großen Verlust für das breite Spektrum der Unterhaltungskunst und für die Stadt Dresden."
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Hans-Jürgen Walther, Frankfurt/Main - Controller
"...ich habe gute Erinnerungen an den KP (speziell Dixieland und einen 70s-Auftritt von 'Middle of the Road' speziell an Sally Carr) und würde es sehr bedauern, wenn dieser zentrale Kulturpunkt auf reine U-Musik schrumpft.
Eine Änderung der äußeren Fassade = Harmonisierung mit der Umgebung, wäre aber trotzdem sinnvoll/angebracht."
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Ralph-Marcel Dietrich, Leipzig ("Main Machine") - Webdesigner, Schlagzeuger
"Die Band Main Machine unterstützt diesen Aufruf! Es ist unser aller Bürgerpflicht, den Entscheidungen des Staates (der Wirtschaft) kritisch gegenüber zu stehen und bei Bedarf dagegen zu votieren. An dieser Stelle gleich noch ein Aufruf: Leute, geht (ab)wählen!"
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Bernd Spanier, Berlin - Musiker
"Kulturpalast für Kultur jeglicher Art kann ich nur unterstützen. Wir haben genug 'Monokulturelle'."
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Patricia Heidrich, Berlin - Rechtsanwältin, Sängerin, Fotografin
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Marion Ahmad, Berlin - Asstistentin im Schwerstbehindertenbereich
"Wieviele Beschlüsse werden denn in Dresden noch gefasst, die nicht nachvollziehbar sind? Wie lange wollen sich das die Dresdener noch gefallen lassen? Auch wenn ich in Berlin lebe, so liegt mir meine Geburtsstadt nach wie vor am Herzen!"
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Marion Dudel, Dresden - Postangestellte
"Seit Bekanntgabe der Pläne zum Umbau des Kulturpalastes melden sich empörte Stimmen zu Wort, die einfach überhört werden. In den Räumen des Kulturpalastes lagen lange Zeit Listen aus, in denen man sich als Gegner des Umbaues registrieren konnte. Die Listen sind verschwunden. Auf Rückfragen dazu bekam ich zur Antwort, das sei nicht erlaubt... Sicher stören die zahlreichen Widersprüche das Ausführen eines Planes, den unzählige Menschen nicht wollen! Schließlich predigt man ja DEMOKRATIE. Da ein Unterschriftensammeln in den Räumen des Kulturpalastes nicht mehr möglich ist, bin ich Reinhard Fißler unendlich dankbar für diesen Aufruf, dem ich mich gern anschließe.
Ich bin geborene Dresdnerin, habe das Wachsen dieses Bauwerkes von Beginn an erlebt und seit der Eröffnung zahlreiche Veranstaltungen besucht. Jeder Abend dort war für mich ein Erlebnis, welches mir Freude brachte und Kraft für neue Aufgaben. Der Kulti, wie er im Volksmund liebevoll genannt wird, ist immer für alle Musikrichtungen offen gewesen und soll es auch bleiben!
Für die so genannte 'ernste' Musik kann man andere Möglichkeiten finden. Der weit größere Teil der Besucher wird nun einmal durch die Unterhaltungsmusik gestellt. Haben wir denn schon wieder Geld zu verschenken?! Reicht das 'Minusgeschäft Waldschlösschenbrücke' noch nicht aus? Die Finanzierungen in dieser Stadt werden auch mit meinen Steuergeldern getätigt. Ich will, dass mein Geld sinnvoller eingesetzt wird! Überall muss gespart werden, der 'kleine Mann' muss den Gürtel immer enger schnallen, nun will man ihm auch noch 'seine Freizeitstätte' nehmen.
Ich habe mit einem Verantwortlichen der 'Semmel-Konzerte' gesprochen. Dabei wurde mir sinngemäß gesagt: »Wenn der Kulturpalast so umgebaut wird, wird Dresden für uns ein weißer Fleck auf der Landkarte...« Mit welchem Recht wird hier von der Politik über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden? Als kleines Beispiel: Hat schon einmal einer dieser 'Verantwortlichen' erlebt, wie viele hunderte glückliche Rentner ihren Florian Silbereisen besuchen? Die wenigsten können noch weite Reisen machen. Achtung vor dem Alter sollten Politiker in erster Linie üben!
Die Dresdner Philharmonie ist ein hervorragendes Orchester, das weltweit anerkannt ist. Sie soll Raum haben, aber nicht den Kulturpalast, denn der wurde nicht zu solch einseitigen Zwecken erbaut. Er soll weiterhin für alle offen sein!"
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Petra Heinzel, Berlin - Büroangestellte
"Ich protestiere mit!"
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"Der Vize" (Uwe Reibold), Magdeburg - AufSturz, ehem. Bergsteigerchor "Kurt Schlosser"
"Jedes Wort von Reinhard Fißler möchte ich hier ausdrücklich unterschreiben. Punkt!"
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Peter Angles, Stralsund - Kaufmann
"Lieber Reinhard, ich bin seit 18 Jahren erstaunt darüber, wie Demokratie funktioniert. In meinem persönlichen Umfeld gibt es unter anderem zwei Dinge, die weder wirtschaftlich sinnvoll, noch von der Bevölkerung erwünscht sind, die jedoch von Oberbürgermeistern und Regierungschefs, aus welchen Gründen auch immer, protegiert werden. Ich finde es ausgesprochen bemerkenswert, dass die sogenannte Demokratie, die wir seit 1990 haben, nicht anders entscheidet als die sogenannte Demokratie vor 1990. Es geht immer um die Hoheit von Lokalfürsten. Mir persönlich ist es egal, ob Reglementierung von einer sogenannten demokratischen Partei kommt oder von einer undemokratischen. Dass die jetzigen Machthaber nun versuchen, alles an die DDR erinnernde, z.B. Kulturpaläste, auszulöschen, zeugt von einer Arroganz, die alle Bewohner von Neufünfland zu Objekten abqualifiziert. Nebenbei gesagt, ich bin mit vielen Dingen in der DDR im Clich gewesen. Jedenfalls PROTESTIERE ich hiermit dagegen, dass ein paar satte, faule Neureiche dafür sorgen, dass eine vielfältigen kulturellen Interessen dienende Einrichtung abgewickelt wird. Gruß Peter"
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Yvonne Gläßer, Ostrau - Ostmusikliebhaberin
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Sabine Gärtner, Radebeul - Dipl.-Sprachheilpädagogin
"Ich habe Dich heute beim Konzert im Kulturpalast erlebt und mich so gefreut, Dich zu sehen. Ich schwärme immer von Deinem Stil als Sänger auf der Bühne, mich hat nie wieder einer so nachhaltig berührt und begeistert wie Du, als Du noch mit Stern Combo Meißen unterwegs warst. Auf diesem Weg möchte ich nun meine Unterstützung Deines b.z.w. unser aller Anliegens zum Erhalt des Kulturpalastes in seiner jetzigen Form als Veranstaltungsort für verschiedenartigste kulturelle Foren anbieten. Es grüßt sehr herzlich, verbunden mit den besten Wünschen für Dich, Sabine."
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Marcus Soltau, Frankenberg - Musikliebhaber, Gebäudemanager
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Tanja Faust-Winter, Knüllwald - Bürokauffrau, z.Zt. Hausfrau, "Ostrock-Freundin"
"Sehr geehrter Herr Fißler, hiermit beteilige ich mich an dem Kampf für den Erhalt des Dresdner Kulturpalastes. Damit nicht das gleiche passiert wie mit dem Palast der Republik, der der falschen Politik zum Opfer gefallen ist! Mit freundlichen Grüßen, Tanja Faust-Winter"
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Klaus-D. Dolling, Hamburg - Bankkaufmann
"Es ist typisch und unverantwortlich, eine solche Kulturstätte wieder mal nur den Priviligierten zukünftig zur Verfügung stellen zu wollen. Dies ist eine gewollte Politik aller unserer Politiker. Man will eine Zweiklassengesellschaft."
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Dr. Gerald Deßauer, Berlin - Unternehmensberater
"Berlin liefert mit dem Abriß des Palastes der Republik ein trauriges Beispiel, wie Entsorgung von Geschichte stattfindet - koste es was es wolle. Die Kosten der Entsorgung sind aus dem Ruder gelaufen. Für das Geld wäre eine Pflege und Reparatur auf Jahrzehnte möglich gewesen. Nun haben wir eine Spielstätte ähnlicher Funktionalität - wie sie in Berlin nur wenige Häuser haben - weniger. Der Katzenjammer ist da, aber Tatsachen sind geschaffen. Das alles sollte sich doch in Dresden nicht wiederholen - auch nicht unter dem Deckmantel der Rekonstruktion. Oder hat Sachsen soviel/zuviel Geld?? Das wäre ja in der Kulturbranche mal was Neues. Gerald Deßauer"
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Dagmar Herrman, Dürrröhrsdorf-Dittersbach - selbständige Gastwirtin
"Ich habe im Kulturpalast Dresden so viele schöne Veranstaltungen erlebt. Von Klassik, Schlager bis Rock war alles dabei. Das machte dieses Haus aus, daß eben so viele verschiedene Veranstaltungen liefen. Ich verstehe den Sinn des Umbaus nicht! Warum kann nicht einfach erneuert werden. Denke, das kostet auch weniger und das Haus bliebe seiner alten geliebten Bedeutung erhalten. Dagmar"
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Lothar Nordt, Beerbaum - Angestellter
"Es ist für mich mehr als unverständlich, wie man ein gut ausgelastetes Haus zu seinem Nachteil umbauen kann. Für mich ist eine Kulturstätte wie der Dresdener Kulturpalast mit einem Feld vergleichbar. Wer sein Feld in Monokultur nutzt, wird bald merken, daß die Erträge gegen Null gehen. Und genau das wird mit dem Kulturpalast meiner Meinung nach passieren, aber vielleicht ist eine solche Entwicklung auch beabsichtigt. Ich denke es wäre viel wichtiger, aus Kulturstätten wie dem Kulturpalast soetwas wie einen kulturellen Supermarkt zu machen mit einer sehr breiten Palette von Angeboten."
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Ramona Rother, Nußloch - Selbständig
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Robert A. Weinkauf, Leipzig - Musiker, Veranstalter
"Wir Leipziger waren schon immer neidisch auf den Dresdner Kulturpalast, seit dem Verlust der Kongresshalle vor zwanzig (oder so) Jahren noch mehr. Nun haben wir zwar inzwischen unsere »Arena«, aber einen »Kulturpalast« könnten wir noch immer gut gebrauchen, weil die »Arena« nämlich gar nicht so multi-funktional ist, wie sie gern sein möchte (oder eben hätte sein sollen).
Ich kenne natürlich die Dresdner Entscheidungsträger nicht. Aber offensichtlich entscheiden sie nach Kriterien, die mit der eigentlichen Sache nichts zu tun haben, nämlich dem Umstand, dass Dresden ein zweites Konzerthaus für die Klassik braucht. Natürlich braucht es das. Aber doch nicht auf dem Wege, dass ein noch immer gut funktionierendes Konzerthaus mittels Umbaus seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten beraubt wird und am Ende doch nur ein von vornherein unzulängliches und eben nicht den aktuellen Ansprüchen genügendes Konzerthaus-Vehikel entsteht.
Das Logische wären also - und das ist ja hier auch schon mehrfach benannt worden - ein rekonstruktives »update« des Kulturpalastes mit dem unbedingten Ziel des Erhaltes seiner Multi-Funktionalität UND der Neubau eines Konzerthauses für die Dresdner Philharmonie. Letzteres brächte diesem Weltklasse-Ensemble übrigens auch gleich noch die gebührende Wertschätzung entgegen.
Gibt es noch Hoffnung, dass innerhalb der Entscheidungsträger die ein oder anderen Vorher-Nachdenker zu Wort kommen, bevor es ganz zu spät ist? So ganz aufgeben mag ich diese Hoffnung nicht. Denn selbst dann, wenn es irgendwann eine Genugtuung sein wird, dass sich manche Entscheidungsträger von heute in den Allerwertesten beißen werden ob ihrer Fehlentscheidung, brächte dieser Umstand doch nicht den Kulturpalast oder ein qualitatives Äquivalent zurück.
Dieser Dresdner Fall ist doch zudem symptomatisch für den Umgang mit Kultur im ganzen Lande. Gerade bei Dresden hätte es mich gefreut, wenn die in eine andere Kerbe gehauen hätten!
P.S.: Nur noch fix ein sehr persönliches Beispiel dafür, warum ich mich als Leipziger an dieser Diskussion beteilige, aus der Sicht des Konzertbesuchers: Der von mir sehr verehrte Konstantin Wecker ist im Dresdner Kulturpalast immer um einiges besser als im Leipziger Gewandhaus. Und da kann er gar nichts dafür. Wir haben in Leipzig einfach nichts Besseres für ihn. Dresden hat es. Noch."
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Reinhard Fißler, Berlin - Musiker, Songschreiber
"Es ist an der Zeit, dass auch ich mich zur Kulti - Künstler Initiative melde, zumal sehr viele Wortmeldungen mit Kraft und Tiefgang zur Kampagne auch von Nichtkünstlern eingegangen sind, wofür ich als Initiator sehr dankbar bin. Ich kann an dieser Stelle schon seit längerem sagen, dass dieses Ringen um den Erhalt des Kulturpalalastes Dresden in seiner jetzigen multifunktionellen Form nicht allein von mir, sondern von vielen mündigen Künstler-Persönlichkeiten und engagierten Personen der Öffentlichkeit getragen wird. Auf diese Weise erhalten die allgemeinen Unmutsbekundungen zum Stadtratsbeschluss vom Juli '08 und zu weiteren Unterminierungen des Erhaltes des Palastes, sowie die im Protest dagegen anklingenden Visionen und Vorscläge zum Erhalt des Hauses eine angemessene öffentliche Würde: Mündige Bürger melden sich zu Wort in einer Sache, die sie etwas angeht, in einer Zeit freier Meinungsäußerung. Ich sehe es weiterhin als eine Art Mandat an, mich um weitere geeignete Veröffentlichungen und Foren zu kümmern, damit diese ProKulti-Kampagne in der öffentlichen Debatte bleibt! Deshalb rufe ich auch zu weiteren Bekundungen um den Erhalt des Kulturpalastes als multifunktionale Spielstätte auf. An dieser Stelle auch meinen Dank an die Mitarbeiter der »Deutsche-Mugge«-Redaktion für ihr durchaus spürbares rebellisches Engagement für den Erhalt der Kultur. Reinhard Fißler"
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Hans-Winfried Bergler, Arnsdorf - Freiberufler
"Sehr geehrte Damen und Herren, mit einigem Bestürzen habe ich von den Umbauplänen erfahren. Ich selbst komme sehr gern in den Kulturpalast, jedoch meist nur zu Rock-Konzerten. Bitte erhalten Sie die Multifunktionalität des so schon einmaligen Hauses. Ich schließe mich der Bitte Reini Fißlers aus ganzem Herzen an! Mit freundlichen Grüßen, Hans-Winfried Bergler"
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Claus Schreiber, Konstanz - Musikliebhaber
"Ich denke an die älteren Musikliebhaber, die ohne große Wege an der Kunst teilhaben können."
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Bianca Thormann, Dresden
"Seit ich in Dresden lebe, war ich immer wieder zu Veranstaltungen im Kulturpalast. Viele schöne Erinnerungen sind dadurch geschaffen worden, Erinnerungen, die auch nach vielen Jahren nicht verblassen, wie z.B. die an die wunderbaren Weihnachtskonzerte der Puhdys. Und jetzt soll der Kulturpalast nur einer eingeschränkten Gruppe der Bevölkerung zur Verfügung stehen? Nicht jeder interessiert sich für Konzerte der Philharmonie, aber die sich dafür interessieren, haben oft auch andere kulturelle Veranstaltungen besucht. Warum also diese Einseitigkeit schaffen? Da habe ich nicht nur Unverständnis, nein, auch Wut macht sich breit und vor allem Trauer, eine so schöne und angenehme Spielstätte zu verlieren. Da ich nicht an Konzerten der Philharmonie interessiert bin werde ich wohl dann den Kulturpalast nicht mehr betreten können. Schade!"
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Rene Rodigast ("Ostart"), Tautenhain - Akustiker, Musiker
"Es wird uns mit der Schließung solcher Kulturstätten immer mehr ein Teil unserer Kultur geraubt. Wir Musiker suchen nach Aufrittsmöglichkeiten, das Publikum nach ihm angenehmen Spielstätten. Mittlerweile findet kreative Musik fast nur noch in Kneipen und kleinen Spielstätten statt. Wir müssen uns dagegen wehren!"
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Frieder Jehring, Pirna - Diplomingenieur
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Hubert Sykownik, Dresden - Musikant / Rentner
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Ralf Schulze, Glashütte - Schichtleiter Glaswerk Ernsthal
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Lutz Graf, Dresden - Opern - und Schauspielregisseur Leipzig, Graz, Wien, Dresden
"Nichts gegen die so genannte Hochkultur. Nichts gegen den Erhalt der Philharmonie. Aber: Die verantwortlichen Politiker mögen doch mal auf dem Teppich bleiben. Die Philharmonie glänzt seit Jahren mit einem Schmalspur-Wohlfühlprogramm. Die Staatskapelle pflegt ihre Tradition. Die Musikfestspiele versinken im Sumpf des Wohlgefälligen. Kein Mut in der Programmierung bei allen drei Leuchttürmen der E-Musik. Das Publikum besteht aus Senioren und Touristen. Nichts gegen Senioren und Touristen. Aber spätestens in 10 - 15 Jahren stellt sich die Frage nach dem Erhalt beider Orchester von Neuem und viel ernster. Eine ganze Generation von Konzertbesuchern wird dann ausgestorben sein. Und die öffentlichen Haushalte werden noch angespannter sein. Also: So es Investoren für ein Konzerthaus gibt, soll es gebaut werden. Leider ist dann wieder ein Architekturgreuel zu befürchten. Diese Investoren sollten dann aber auch das Risiko tragen. Die Stadt aber braucht weiter ein multifunktionelles Haus für alle Sparten. Vor allen Dingen müsste da aber mutig und gut und ohne nostalgischen Blick zurück programmiert werden. Für eine gute Akustik sollte man ohnehin sorgen. Und kann man ja auch. Dresden ist weder München noch Hamburg, schon rein von der Einwohneranzahl her gesehen. In München ist der Neubau eines Konzertsaales in den Klenzeschen Reitställen seit Jahren umstritten. München hat drei Orchester von Weltruf und noch zwei weitere dazu. Hamburg hat sich für die Elbphilharmonie entschieden. Es hat zwei Orchester von internationalem Ruf. Beide Städte haben jeweils fast 2 Millionen Einwohner und ein riesiges Einzugsgebiet. Also auf dem Teppich bleiben. Den Kulturpalast als multifunktionelle Kulturstätte sanieren. Und von mir aus privat finanziert ein Konzerthaus bauen. Gegen provinzielle Grossmannssucht. Für eine weite, weltoffene Kunst."
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Uwe Lorenz, Taufkirchen (Vils) - Qualitätsingenieur
"Wenn Ignoranz und Inkompetenz sich bei demokratisch gewählten Entscheidungsträgern vereinen, ergibt das eine Mischung, die den gesunden Menschenverstand vermissen lässt. Die Vernunft bleibt dabei meist auf der Strecke. Hier sehe ich Parallelen zur unsägliche Brückendiskussion. Mich als ehemaligen Dresdener macht es traurig, aus der Ferne nur zusehen zu können."
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Astrid Gerhards, Frankenberg - zweite Lehre zum Elektroniker
"Schon zu DDR-Zeiten war ich oft im Kulturpalast. Anlässlich des 40jährigen Jubiläums war ich zum Ostrock im Palast und ehrlich gesagt geschockt, als ich vom geplanten Umbau erfuhr. Wenigstens ein Gebäude sollte so bleiben, wie es ist. Selbst wenn man nicht ständig an die DDR erinnert werden möchte - ich verbinde damit Veranstaltungen, die ich sehr gern besucht habe und für die ich durchaus dankbar bin."
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Peter Liebmann, Dresden - Rentner
"In meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden, der den Umbau des Kultis will - allenfalls eine innere Renovierung, denn die ist unzweifelhaft mal notwendig. Bei einem Umbau zum Konzerthaus wird bestimmt auch die Fassade verändert und einfach mit Glasscheiben versetzt. Das wäre der praktische Abriss - trotz Baudenkmal! Ein neues Konzerthaus hat am Postplatz reichlich Platz und die Herkuleskeule wäre im leerstehenden Cafe Prag sehr gut aufgehoben."
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Bodo Zabel, Berlin - Kulturwissenschaftler
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Marion & Thomas Radestock, Bitterfeld-Wolfen - Arzthelferin, Dipl.-Ing.
"Wir haben bei vielen wunderbaren Kulturerlebnissen im Kulturpalsat in Dresden live dabei sein dürfen und bedauern sehr, daß hier ein Umbau diese Möglichkeiten einschränkt. Wir sind enttäuscht, daß wieder einmal am Wille der Nutzer vorbei entschieden wird."
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Gregor Schur, Berlin - selbständig
"Auch hier wird wieder etwas platt gemacht, was nur unnötig Geld verbrennt... siehe PdR. Meine Unterstützung....Grüsse aus Berlin."
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Mario Wildner, Dresden - Angestellter, freiberuflicher Redakteur
"Konzerte, u.a. mit Bruce Springsteen, Johnny Cash, bleiben unvergessen. Man opfert einen Veranstaltungsort für breite Kultur einem elitären Kulturkreis."
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Thomas Wenzlau, Rabenau - Tontechniker
"Ich bewundere Dein Engagement in diesem sowie vielen anderen Dingen und möchte Dich mit meiner Stimme in Sachen Palastrevolte unterstützen."
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Frank & Judith Wollgast, Eberswalde/Berlin - Einzelhändler
"Ein weiterer Exzess der Eitelkeit soll nun auf Kosten der Kultur und Urbanität einer Stadt seinen Lauf nehmen. So etwas kann auf keinen Fall ohne Gegenwehr hingenommen werden. Einmal mehr wird wohl über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden, "Was Keiner Will". Diese Investition geht einmal mehr an den Menschen vorbei. Die Lebensqualität der Stadt wird ein weiters mal entscheidend reduziert, nur weil einige Leute große Karriere machen wollen. Hat die Aberkennung des Weltkulturerbes durch das "ehrgeizige" Brückenbauprojekt noch nicht gereicht? Wir sind keine Dresdner, können aber die Probleme gut verstehen, da unsere Heimatstadt auch aussieht, als wäre ein "Krieg" über sie hinweggerollt. Das Herz wurde ihr förmlich herausgerissen."
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A. Schmidt, Dresden - Rentner
"Mit dem Kulturpalast verbinde ich meine Jugend. Ich finde es unmöglich, dass die Stadt ihn umbauen will."
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